Neues Kanye Album! GOOD Music – Cruel Summer. REVIEW

Mann hab ich mich auf diese Scheibe gefreut! Wenn ich sage, dass ich Watch the Throne gefeiert hab, bin ich ja wahrscheinlich in bester Gesellschaft, oder? Aber jetzt mal von ganz langsam und von vorn.

Was ist GOOD Music?

GOOD Music (was für „Getting out our Dreams“ steht) ist ein 2004 von Kanye West gegründetes Label.  Ganz zu Anfang wurden direkt John Legend und Common gesigned. Über die Jahre hinweg kamen noch ganz andere Größen dazu: Mos Def, Pusha T, Kid Cudi uvm.

Jetzt also das erste Label-Album namens Cruel Summer und mit Jay-Z, 2 Chainz, Raekwon und DJ Khaled

WE THE BEEEEEEST!!!

sind auch die Features alles andere als schäbig. Eigentlich wurde auf Juli spekuliert mit dem Release, dann kündigte man August an, dann den 4. September und momentan wird der 18. September angepeilt. Was sofort auffällt ist, dass es gerade mal 12 Tracks auf die Platte geschafft haben. Naja, dann müssen es die wenigen aber in sich haben, hab ich mir gedacht! Die vier Tracks die bereits im Vorfeld released wurden („Mercy“, „Cold“, „New God Flow“ und „Clique“) haben es nebenbei alle in ganz locker in die Billboard Charts geschafft obwohl nicht wirklich viel Promo oder ein aufwendiges Video gemacht wurde.

Nun zum Review…

Der erste Titel auf dem Album hört auf den Namen „To The World“ und R. Kelly steuert die Vocals bei. Alle Vorurteile über R. Kelly beiseite gelassen, die Vocals sind echt Bombe! Der Track hat eine echt eingängige Melodie und klingt, wie sollte es anders sein, absolut perfekt produziert.
Weiter gehts mit Clique, der letzte Track der vor dem Album bereits released wurde. Und da wären wir schon bei einem meiner Lieblingstracks des Abums. „Clique“ hat ein unglaublich fettes Intro und absolut das Zeug zu einem Banger wie „Niggas in Paris“ auf Watch the Throne! Der Chorus pumpt auch ganz wahnsinnig und alle drei Parts (Big Sean, Jay-Z und Kanye) klingen ziemlich sauber.

Mercy, New God Flow und Cold kennt man ja bereits, find ich aber nach wie vor richtig gut. „The Morning“ hat einen ziemlich ruhigen, klassischen Beat aber der Reggae-artige Refrain fügt sich perfekt ein. Dass Common und Raekwon echt gut flowen überrascht mich natürlich auch nicht.
Higher“ klingt im Chorus ziemlich nach AutoTune und die Parts haben irgendwie wenig Flow aber der Beat klingt wieder mal verdammt interessant.

„Sin City“ hat ganz geile Vocals (erinnert mich total an Alicia Keys) und klingt auch sonst ganz gut. Gleich danach kommt „The One“, eindeutig der ruhigste aber für mich auch der schwächste Track des Albums. Kanye redet wieder mal nur so vor sich hin. „Creepers“ von Kid Cudi und „Bliss“ sehe ich auch eher auf der schwächeren Seite des Albums.


Fazit

Unglaublich vielfältige Platte, nicht zuletzt weil natürlich auch die Künstler aus den verschiedensten Ecken stammen. Da ist für jede Gefühlslage etwas dabei. Kanye hat es wieder mal geschafft und setzt seine Jünger perfekt in Szene. Ich persönlich werd mir die Tracks ganz bestimmt ziemlich lange auf Repeat reinziehen😉

Wer konnte schon reinhören? Wie findet ihrs?